MEHRLINGSCHWANGERSCHAFT •

MEHRLINGSGRAVIDITÄT

Viele Frauen mit Mehrlingsschwangerschaften haben hierfür eine genetische Veranlagung und für manche ist es eine Überraschung. Mehrlingsschwangerschaften steigen aufgrund der steigenden Zahl an künstlicher Befruchtung (IVF) und dem zunehmenden Alter der Mütter an.

Mögliche Komplikationen

Bei Mehrlingsschwangerschaften kommt es häufiger zu Komplikationen und Problemen, wie z.B. zu mehr Fehlgeburten, Frühgeburten, vorzeitigen Plazentalösung, fetofetalen Transfusionssyndromen (Zwillings-Syndrom) und Wachstumsproblemen.

Fetofetale Transfusionssyndrom (FFTS) ⦁ Zwillings-Syndrom

Das Fetofetale Transfusionssyndrom ist eine seltene, aber schwerwiegende Durchblutungsstörung von eineiigen Zwillingen, die sich einen Mutterkuchen (Plazenta) teilen. Grundlage für dieses Syndrom sind Verbindungen der kindlichen Blutkreisläufe über Gefäßverbindungen auf der Plazenta, durch die es zu einem Ungleichgewicht des Blutaustausches zwischen den ungeborenen Kindern kommen kann.

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Autorin: Mag. Ingrid Lechinger
Medizinisches Review: Dr. Helmut Musil
Stand der Information: Oktober 2018

Dadak, Christian: Sexualität, Reproduktion, Schwangerschaft, Geburt: MCW 15, 9. Auflage, Wien: Facultas, 2017.

Gätje, Regine; Eberle, Christine; Scholz Christoph; Lübke, Marion; Solbach, Christine: Kurzlehrbuch Gynäkologie und Geburtshilfe, 2.Auflage. Stuttgart: Georg Thieme Verlag, 2015.

Goerke, Kay: Taschenatlas der Geburtshilfe, 2. Auflage. Stuttgart: Georg Thieme Verlag, 2006.

Goerke, Kay; Valet, Axel: Kurzlehrbuch Gynäkologie und Geburtshilfe, 7. Auflage. München: Elsevier GmbH / Urban & Fischer Verlag, 2014.

Rath, Werner: Geburtshilfe und Perinatalmedizin: Pränataldiagnostik, Erkrankungen, Entbindung; 250 Tabellen, 2. Auflage. Stuttgart: Georg Thieme Verlag, 2010.

Stone, Joanne; Eddleman, Keith; Duenwald, Mary: Schwangerschaft für Dummies. Weinheim: Wiley-VCH-Verlag, 2008.