Musik ist die Sprache des Herzens,
die Emotionen hervorrufen und
menschliche Gefühle zum Ausdruck
bringen kann.

Wie wirkt Musik auf uns und warum?
Warum können Klänge uns verzaubern,
uns zu Tränen rühren oder zum Lachen bringen?
Genau diese Fragen sollen in diesem Abschnitt
beleuchtet werden.

Zita Martus • Soundhorn

Über die Kraft der Musik

Die Musik kann eine psychologische Wirkung auf den Menschen haben, so kann die emotionale Stimmung eines Menschen im Verlauf eines Musikstücks verändert werden. Des Weiteren kann sie auch physiologische Effekte besitzen. Durch das Anhören von Musik können sich Blutdruck und Herzschlag verändern.

Allein das Hören von Musik führt zur Veränderung des Serotoninspiegels. Serotonin ist jener Neurotransmitter, der eng mit der Regulierung unserer Stimmungen verknüpft ist. Es konnte gezeigt werden, dass dieser steigt, wenn man Musik hört, die als angenehm empfunden wird. Musik und Emotion stehen in direkter Korrelation und berühren unsere innere Welt. Musik ist eine einfache Methode, die unmittelbar auf uns Einfluss nimmt und uns stärkt!

„Musik ist die wirkungsvollste Methode und Möglichkeit, den Gefühlszustand blitzschnell zu verändern.“ (Tony Robbins)

Keine andere Kunstform rührt so direkt an unseren menschlichen Emotionen, Erinnerungen und Unbewussten, wie Musik. Wenn wir traurig sind, kann Musik ein kraftspendender Anker sein. Sie gibt uns Halt und spendet uns Trost. So hat bestimmt jeder von uns schon die Erfahrung gemacht, wie ein Lied, einen selbst stärken kann. Wir fühlen uns verstanden. Die Musik unterstützt uns darin, unsere Emotionen ausleben zu dürfen und diese eben nicht zu unterdrücken.

„Durch ausgewählte Musik wird unser Organismus wieder fähig, jene Schwingungen aufzunehmen, die uns wieder in (unsere) Ordnung bringen und die Harmonie zwischen Körper, Geist und Seele wiederherstellen.“ (Wilhelm-Narosy)

Durch das anhören von angenehmer Musik produziert das Gehirn Alphafrequenzen. Dadurch sind wir in der Regel entspannter und in einer ausgeglichenen und zuversichtlichen Stimmung.

Die Kraft der Musik in der Schwangerschaft nutzen

Bereits ab dem vierten Schwangerschaftsmonat ist das Ohr des Kindes bereits voll ausgebildet.  Seine Erlebniswelt wird sehr stark durch das Hörerlebnis geprägt. Es lohnt sich also Musik in den Alltag zu integrieren und gemeinsam diese schöne Welt der Klänge aufleben zu lassen.

Schon während der Schwangerschaft hat Musik eine tiefgehende Wirkung auf das Kind. Wenn ein immer wiederkehrendes Lied in der Schwangerschaft gesungen wird, wird das Baby später darauf reagieren und sich erinnern können. Daher ist es sehr gut, bereits vor der Geburt Lieder zu singen und Musik anzuhören, denn das Baby erkennt sie nach der Geburt wieder und das wirkt wiederum beruhigend.

Singen und Schlaflieder fördern zudem die soziale Bindung zwischen Mutter und Kind bzw. zwischen Vater und Kind. Es fördert die Kommunikation und das Lernen von Sprachlauten.

Zusammengefasst

Musik fördert sie soziale, emotionale und kognitive Entwicklung!

Nach Dr. Friederike Haslbeck kann das Kind ab dem vierten Lebensmonat bereits auch die Stimme der Mutter im Mutterleib erkennen. Diese vertraute Umgebung wird auch mit dem Pulsieren des Blutes und dem regelmäßigen Herzschlag der Mutter begleitet. All diese rhythmischen Klänge vermitteln Geborgenheit für das Kind. Bei einer zu frühen Geburt wird diese feine Klangwelt verlassen und durch die intensiv-medizinische Umgebung ersetzt. Um diese Geborgenheit auch jetzt dem Kind weiterhin zu geben, kann Musik und deren Klänge eine große Unterstützung bieten.

In zahlreichen Studien wurde gezeigt, dass Musik helfen kann:

  • sich zu entspannen
  • sich zu stabilisieren
  • Ängste und Stress abzubauen
  • das eigene Wohlbefinden zu steigern
  • Beziehung aufzubauen und zu gestalten

Gerade mit Musik können wir diesen wunderbaren zarten Wesen begegnen und ihnen so einen wertvollen Halt geben.

Fazit

Trau dich zu singen, für dich und dein Baby und integriere deine Lieblingsmusik in deinen Alltag. Oft ist es wichtig, einfach anzufangen und sich zu trauen. Musik wirkt auf allen Ebenen und es ist ein wertvoller Anker, der tief ins Unterbewusste dringt und niemals vergessen wird.
So habe ich es selbst erlebt, wie mir vor Jahren das Lied „Der Mond ist aufgegangen“ wieder begegnet ist. Als ich es hörte, war ich sofort bewegt von diesem Lied und ich wusste instinktiv, dass es mich schon in meiner Anfangszeit begleitet haben musste. Auch jetzt höre ich es noch gern. Mein musikalischer Anker gibt mir Kraft und Halt, auch in herausfordernden Momenten.

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Alles Liebe
Zita Martus
Musikwissenschaftlerin und Musiktherapeutin

Zita Martus • Soundhorn

Gastbeitrag von Zita Martus, Musikwissenschaftlerin und Musiktherapeutin